Basel, die drittgrößte Stadt der Schweiz, ist eine "dreinationale Stadtregion": die Region umfasst französisches, schweizerisches und deutsches Gebiet.
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Basel, die drittgrößte Stadt der Schweiz, ist eine "dreinationale Stadtregion": die Region umfasst französisches, schweizerisches und deutsches Gebiet.
Die Baseler Bevölkerung setzt sich aus über 150 Nationalitäten zusammen, was der Stadt eine unleugbare kosmopolitische Dynamik verleiht. Als Firmensitz der Bank für internationalen Zahlungsausgleich bietet Basel eine leistungsfähige Infrastruktur für die zahlreichen internationalen Kongresse und Veranstaltungen.
Mit der traditionellen Fastnacht, der Art Basel (internationale Messe für moderne und zeitgenössische Kunst), den Davidoffs Swiss Indoors (Tennisturnier) und der Muba (eine große Messe) bietet Basel seinen Besuchern eine bunte Mischung aus Trubel und Kultur.
500 vor Chr. lassen sich die Kelten am Rhein nieder. Römische Urkunden erwähnen Basel 374 nach Chr. unter dem Namen Basilea.
Über sechs Jahrhunderte lang wechselte die Stadt ihre Besitzer: von den Alemannen über die Franken bis zu den Burgundern.
1032 fiel es in das Deutsche Kaiserreich.
Im 14. Jahrhundert leidet die Stadt unter der Pest und wird anschließend von einem heftigen Erdbeben heimgesucht.
In Basel tagt zwischen 1431 und 1448 das Große Konzil des Christentums.
1460 wird die von Papst Pius II gegründete Universität eröffnet und zieht Humanisten wie Erasmus an.
1501 beschließt Basel, sich der Helvetischen Konföderation anzuschließen.
1833 trennt sich Basel-Land von Basel-Stadt, um einen weiteren Halbkanton zu gründen.
Gegen Ende des 20. Jahrhunderts setzt Basel auf Biotechnologie und verwirklicht Pläne für eine harmonische Entwicklung.
Rund vierzig Museen stehen dem Besucher in Basel zur Verfügung.
Die Fondation Beyeler beispielsweise bietet einen faszinierenden Überblick über die Kunst des 20. Jahrhunderts, von Monet bis Warhol, Cézanne, Picasso und Van Gogh.
Das Kunstmuseum Basel besitzt eine ganze Reihe an Kunstwerken des Oberrheins und der Niederlande zwischen 1400 und 1600, sowie Werke aus der Renaissance und zwischen dem 19. und 21. Jahrhundert.
Die Elisabethenkirche, die größte neogotische Kirche der Schweiz, die zwischen 1857 und 1865 erbaut wurde, begeistert durch ihre Architektur, aber auch durch zahlreiche kulturelle und künstlerische Veranstaltungen, die dort stattfinden.
Die ganz aus rotem Sandstein erbaute Kathedrale von Basel, eine Mischung aus romanischem und gotischem Stil, beherbergt das Grab von Erasmus.
Ein Zoo und Botanischer Garten lockt Naturliebhaber an und Feinschmecker kommen bei einer Vielfalt gastronomischer Angebote auch auf ihre Kosten.